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Paros 2010, Theodor Stenzel



Paros 2010, Theodor Stenzel




Acryl auf Leinwand, Anke de Vries




Seekarten, Ute Flemming


"Europäische Passagen II"
Gruppenfoto



Die Bildenden KünstlerInnen von KOBALT, 2 Mitglieder von IPAC
und Frau Dimakis (Generalkonsulin Griechenlands in Hamburg)
auf der Cap San Diego, Hamburg-Landungsbrücken, Foto : Gunther Bauer




Taurus 2012, Voula Doulgeri



Ein Koffer voller Hoffung, Bodo Thürmer



Auf zu neuen Ufern, Mandy Hilse-Thürmer



Kimmpal, 2012, Theodor Stenzel



Die Wanderer, 2009, Anke de Vries



Passage, 2011/2012, Heike Rolshoven



Tor, 2012, Doro Berg

"Europäische Passagen Teil I und II"

Schirmherrschaft:
Ekaterina Dimakis (Griechische Generalkonsulin Hamburg)
Hans-Ulrich Klose (MdB, stelv. Vorsitzender des Auswärtigen
Ausschusses)

Juli 2010:
"Europäische Passagen Teil I"

Am Projekt auf der Ägäis-Insel Paros arbeiteten
im Juli 2010 drei Mitglieder (Ute Flemming,
Theodor Stenzel, Anke de Vries) des Vereins
"KOBALT - Kunst international" in Hamburg und
9 Mitglieder des griechischen Vereins "IPAC –
International Paros Art Circle":


Mit künstlerischen Mitteln werden Bewegung und
Wandel in Europa thematisiert. Europa ist noch
nicht am Ziel, sondern befindet sich im Prozess
zu einer noch zu erreichenden Transparenz und
einer Festigung des politischen und emotionalen
Standortes.
Es gilt, das europäische Gesicht zu entwickeln
und in die allgemeine Wahrnehmung zu tragen,
ohne das Gleichgewicht zwischen europäischer
und nationaler Eigendefinition zu gefährden.
Im Austausch der Künstler verschiedener
Nationalität und in gemeinsamer künstlerischer
Arbeit kristallisieren sich Unterschiede,
Unverständnisse, Gemeinsamkeiten, traditionelle
Sichtweisen, kulturell bedingte Kunstbegriffe,
historisch geprägte Lebensentwürfe oder auch
länderübergreifende Gefühlswelten heraus.
Im Rahmen diese Prozesses, der sich als
Widerspiegelung der europäischen Problematik
versteht, werden in Zwischenausstellungen die
einzelnen Entwicklungsstufen des Projektes für
Betrachter wahrnehmbar.

Eine erste gemeinsame Präsentation von
Ergebnissen fand vom 20. bis 23. Juli in der
Apothiki Art Gallery auf Paros statt.
Einen Videoclip zum Projekt von Alexander
Karavias and Graeme Hole sehen Sie hier.

Die Beteiligten möchten das Projekt fortsetzen
und im September 2012 eine weitere Ausstellung
in Hamburg durchführen.


September 2012:
"Europäische Passagen", Teil II
Ein deutsch-griechisches Kunstprojekt
in Krisenzeiten.

Das Kunstprojekt "Europäische Passagen -
european passages" ist von dem Verein "KOBALT-
Kunst international" entworfen worden und unter
Beteiligung von Künstlern aus 3 europäischen
Ländern über 2 Jahre hinweg entstanden. 2010
reisten 3 KOBALT-Mitglieder auf die griechische
Insel Paros, um mit dortigen Kollegen der Gruppe
"IPAC - International Paros Art Circle" zusammen
die europäische Idee künstlerisch zu umschreiben.

Zum Projektbeginn 2010.
Nach der Zeit auf Paros wurden die Arbeiten
fortgesetzt. Sie änderten in dem Maße ihre
Schwerpunkte, wie sich auch die Sicht der Welt auf Europa und die der Europäer auf sich selbst
änderte. Es schien, als sei plötzlich alles infrage
gestellt: das friedliche Miteinander, der Wohlstand,
die gegenseitige Anerkennung, die Solidarität. Die
Reaktion der Künstler auf die politisch-
wirtschaftliche Gleichgewichtsstörung war
unterschiedlich. Einige verwiesen verstärkt und
trotzig auf althergebrachte europäische
Kulturwurzeln, andere nahmen das Projekt zum
Anlass, Familiengeschichte von Flucht, Vertreibung und Heimatlosigkeit auszuarbeiten. Bezüge zur
Teilung Berlins wurden hergestellt. In einigen
Arbeiten läßt sich die Abkehr von einer feindlichen
Gegenwart hin zu fiktiven Welten erkennen. Auch
die Auseinandersetzung mit dem Zwiespalt, der
sich aus dem Festhalten an liebgewonnenem
Vertrauten und der Öffnung hin zu dem
Unbekannten ergibt, wurde thematisiert. Der
Verweis auf das Verbindende durch europäische
Wasserwege oder auf die Machtposition der
Finanzen oder den Gebrauch einer Börsensprache bilden Bestandteile der Exposition. Tore, die in eine fragwürdige Zukunft weisen könnten, Werften, die
für Verbindungen sorgen oder sorgten und
Installationen, die mit mehr oder minder ironischen
Untertönen europäische Wege visualisieren sowie
bildhauerische Werke aus Marmor, der auf Paros
gewonnen wurde, runden das Projekt ab. Die
individuellen Sichtweisen verschaffen ein
uneinheitliches, aber umfassendes Bild vom
Istzustand Europas.

Die Ergebnisse der Arbeit wurden im Oktober 2012 in einer Ausstellung im Laderaum (Luke 1 und 2)
des Museumsschiffs "Cap San Diego" an der
Überseebrücke in Hamburg präsentiert. Für
musikalische Begleitung durch die Ausstellung
sorgte "Das himmlische Vergnügen".

Zum Projekt ist ein Katalog mit dem Stichwort
"EuPass" zum Preis vo 5 Euro erhältlich
(So lange der Vorrat reicht).



Rezension der Ausstellung




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